Last Update: 2015-02-18
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Frankreich 2013

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Bild des Tages

2013-04-28

Strecke:Sanary-sur-Mer – St.-Cyr-sur-Mer
Distanz:
Schnitt: km/h
Höhenmeter: m
Fahrtzeit:

Spaziergang im Starkregen

Da der Zeltplatz nicht gerade günstig war und es auch heute wieder nicht nach Badewetter aussieht, entschließen wir uns, wieder ein kleines Stückchen weiter die Küste entlang zu fahren. Ziel ist wieder ein Zeltplatz in Meeresnähe, diesmal laut Campingguide in Saint-Cyr-sur-Mer, keine 10 km entfernt.

Nach einem kurzen Stück am Meer entlang kommt dann unser erster längerer Anstieg. Direkt vom Meer weg geht es am Stück ca. 160 Höhenmeter nach oben. Hier machen sich der Kinderanhänger (inkl. Kinder und Gepäck wohl ca. 50 kg) und die Packtaschen (vielleicht weitere 10 kg) vehement bemerkbar, von einem leichten Hochradeln bin ich noch weit entfernt, aber das wird im Laufe der Tour hoffentlich besser werden.

Oben angekommen geht es dann noch ein Stückchen flach weiter, und dann sind wir auch schon am Zeltplatz, noch bevor wir Saint-Cyr-sur-Mer erreichen. Wenn auch nicht direkt am Meer, ist er doch von der Lage her wunderschön. Von einer Terasse an einem steilen Hang kurz unterhalb der Hügelkuppe schaut man vom Zeltausgang durch Zedernbäume und über bewaldete Hügel bis auf das tief unten liegende Meer. Romy errichtet sofort wieder ein Tarp, da es wieder beginnt zu regnen und wir essen Mittag. Anschließend versuchen wir, im strömenden Regen zu Fuß zum Meer zu gelangen, aber der Spaziergang endet am Golfplatz eines Luxushotels, den wir nicht durchqueren dürfen und um den wir auch so schnell nicht herumkommen. Das ist allerdings auch nicht weiter schlimm, da wir inzwischen ganz schön nass sind, und der Regen auch nicht nachlassen will. Denn während wir für die Kinder (fast) die volle Montur (Regenhose, -jacke, leider nur für Phileas wasserdichte Schuhe) eingepackt haben, haben Romy und ich nur jeweils eine Regenjacke (meine sogar ultraleicht ohne Kapuze).

Zum Glück ist auf dem Campingplatz fast nichts los. Wir scheinen die einzigen Zeltgäste zu sein, nur zwei oder drei Mobile Homes (mit eigenem Bad) scheinen noch belegt zu sein. So können wir uns in den kleinen, aber sehr gut beheizten Sanitäranlagen breit machen: Kleidung wird zum Trocknen über die Duschkabinentüren gehängt, Mika und Phileas in die Babybadewanne gepackt, und ich setze mich auf den Boden und studiere die Karte, um die weitere Route auszuarbeiten. Auch unser Abendessen findet in der Wärme und Trockenheit der Sanitäranlagen statt; danach geht es dann für uns alle relativ schnell ins Bett.

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